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Statements der Kandidierenden für den Nationalrat zur Musikinitiative
Hans-Jürg Fehr (SP)
Selbstverständlich unterstütze ich die Initiative immer noch und hoffe, dass wir sie nächstes Jahr durchbringen.
Martina Munz (SP)
Die musikalische Förderung erweitert den Erlebnisbereich von Kindern und ist eine wichtige Säule in der gesamtheitlichen Erziehung junger Menschen. Musizieren ist ein Teil unserer Kultur und darf nicht wenigen privilegierten Kindern vorbehalten sein. Der Musikunterricht gehört in der Bildung verankert und darf nicht der Willkür der Politik ausgesetzt sein. Ich unterstütze deshalb mit Überzeugung die Anliegen der Musikinitiative.
Roger Paillard (FDP)
Als Vater zweier Kinder, welche seit Jahren Musikunterricht geniessen und mit grosser Freude singen, kann ich die Initiative nur unterstützen. Dies auch weil ich als ehemaliger Lehrer weiss, wie wichtig die Musik für Kinder ist. Musik ist ein zentraler Bestandteil für die ganzheitliche Bildung unserer Kinder und Jugendlichen. Eine gute musikalische Bildung fördert die Sozialkompetenzen und wirkt sich positiv auf den Lernerfolg in anderen Fächern aus. Es ist deshalb richtig, wenn Bund und Kantone die musikalische Bildung fördern und die Grundsätze für den Musikunterricht an Schulen gesamtschweizerisch festgelegt werden. Es versteht sich von selbst, dass die Anforderungen mit Augenmass und nicht zum Nachteil anderer Fachgruppen angesetzt werden sollen.
Beat Grüninger (SP International)
Ich stelle mich hinter diese Initiative. Ich bin der Meinung, dass dem Musikfach dasselbe Gewicht zukommen soll, das anderen Disziplinen oft ungefragt zugebilligt wird. Musik sollte sowohl in- als auch ausserhalb der Schule den verdienten Platz innehaben. Ich hoffe, dass die Initiative ohne Gegenvorschlag angenommen wird.
Patrick Portmann (CVP)
Ich unterstütze die Anliegen eurerseits vollumfänglich. Ich kenne das Votum der CVP nicht, unterstütze jedoch innovative Ideen und Vorschläge!
Erwin Sutter (EDU)
Ihr Anliegen stösst bei mir auf offene Ohren. Zwar besteht im Bildungswesen die Hoheit der Kantone, die bestimmen was und wieviel gelehrt werden soll, zudem wird über HarmoS eine Bildungsharmonisierung über die Konferenz der kantonalen Bildungsdirektoren angestrebt.
Eine Ausnahme bildet die Förderung des Sports, wo der Bund in diese Hoheit eingreift. Musik hat gerade im Bildungswesen einen positiven Einfluss auf einzelne Schüler wie auch auf ganze Klassen und der Stellenwert der Musik ist in unserem kulturellen Leben fraglos sehr hoch. Ich bin der Meinung, dass neben dem Sport auch der Musikunterricht einer speziellen Förderung bedarf und der Bund hier entsprechend dem Anliegen Ihrer Initiative aktiv werden sollte.
Ueli Werner (Junge SVP)
Ich persönlich finde Musik sehr wichtig. Deshalb würde ich den vorliegenden Text der Initiative, so wie er im Moment ist, annehmen.
Ich möchte anbei jedoch noch anmerken, dass dies meine persönliche Meinung ist und die Junge SVP die Abstimmungsparolen erst vor der Abstimmung fasst.