News aus dem Zentralvorstand

Neuer Flyer und Facebook-Seite

Der SMPV verstärkt seine Werbeaktivitäten. Ein neuer Flyer, der sowohl der Mitgliederwerbung als auch der allgemeinen Information dient, wird den Verband kurz und bündig präsentieren.Er soll das gegen zehn Jahre alte, inhaltlich überholte Leporello ersetzen und den kürzlich erschienen Privatunterrichtsflyer ergänzen. Aber auch modernere Kommunikationskanäle sollen genutzt werden. Franziska und Lisa Büchi vom Zentralsekretariat werden eine Facebook-Seite einrichten, auf der alle Internet-User mit dem SMPV in Kontakt treten können. Wir dürfen gespannt sein, wie viele SMPV-Fans sich auf Facebook registrieren lassen werden… (November 2010)

Werbung über den SMPV?

Kommerzielle oder nicht-kommerzielle Werbung für Kurse, Veranstaltungen, Musikalien und Ähnliches wird vom Zentralsekretariat grundsätzlich nicht an die Mitglieder weitergeleitet. Wenn SMPV-Mitglieder etwas anzubieten haben, können sie dafür kostenlos den Marché auf der Verbandswebsite benützen, oder sie können – bei besonders interessanten oder innovativen Ideen und Angeboten – mit dem SMPV-Redaktor in Verbindung treten und gegebenenfalls einen Artikel in der SMZ oder im Internet publizieren. (November 2010)

SAMP: Akkreditierungsverfahren kann beginnen

Zu berichten ist, dass der «Förderkreis der privaten musikalischen Berufsausbildung in der Schweiz» der Schweizer Akademie für Musik und Musikpädagogik (SAMP) die nötigen 30 000 Franken Kaution für das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) zur Verfügung stellen konnte, die als Voraussetzung für das Anerkennungs­ver­fahren der neuen Bologna-konformen Berufsausbildung nötig sind. Nachholbedarf im Bereich der Berufsausbildung bestand bei den bisher eher bescheidenen Gebühren für die Studierenden: Sie mussten leider substanziell erhöht werden. Und schliesslich ernannte der Zentralvorstand einstimmig Juan Martinez zum offiziellen SMPV-Prüfungsexperten. (November 2010)

Sondersitzung zur Führungsstruktur des SMPV

Weil der Zentralvorstand an seiner Klausurtagung im Frühling zum Jahresthema «Optimierung der Führungsstruktur (personell und finanziell)» (vgl. SMZ 6/2010) noch nicht alle wesentlichen Fragen klären konnte, traf er sich in den Sommerferien Ende Juli zu einer weiteren ganztägigen «Brainstorming»-Sondersitzung in Préverenges am Genfersee. Zwei Vorschläge zur internen Strukturentwicklung lagen auf dem Tisch: den arbeitsintensiven operativen Bereich Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit finanziell teilweise zu entschädigen und/oder das Zentralpräsidium auf zwei Leute zu verteilen bzw. ein Ko-Präsidium einzuführen. Als Alternative wurde ins Spiel gebracht, alle Aufgaben des Vorstands neu und gleichmässig auf die zurzeit fünf Vorstandsmitglieder zu verteilen. Nach intensiver Diskussion sprach sich eine Mehrheit für die Beibehaltung des Status quo aus, wobei – wie schon im Frühling beschlossen – die Präsidentin für ihre Arbeit ab 2011 einen Lohn erhalten soll, der zumindest einen Teil ihrer Arbeit abdeckt. (August 2010)

Partnerschaft des SMPV mit dem Internationalen Forum für Improvisation

Der SMPV stellt sich als Partner für das Internationale Forum für Improvisation um die beiden Improvisations-Koryphäen Christoph Baumann und Walter Fähndrich zur Verfügung, das als Nachfolgeveranstaltung der früheren Internationalen Tagungen für Improvisation in Luzern betrachtet werden kann. Die erste grosse Tagung steht unter dem Motto «Musik als Raum» und soll vom 10. - 15. Oktober 2011 in Zug stattfinden. Mit dieser Partnerschaft will der SMPV helfen, das Improvisieren als ernstzunehmende künstlerische Musizierform ins Bewusstsein zu rücken, grundsätzliche Fragen zur Improvisation und deren Bedeutung zu erforschen und ein Forum zu schaffen, auf dem theoretische Erkenntnisse unmittelbar mit der Praxis in Verbindung gebracht werden können. Musiklehrerinnen und -lehrern auf allen Stufen der Vermittlung soll eine Möglichkeit geboten werden, sich auf professionellem Niveau praktisch und theoretisch mit der Improvisation und ihrer Integration im Musikunterricht zu beschäftigen. (Juli 2010)

Gewinnung neuer Mitglieder

Die Haupteinnahmequelle des SMPV sind die Mitgliederbeiträge. Seit sieben Jahren verliert der SMPV aber mehr Mitglieder, als neue hinzukommen. Dadurch muss das Budget jährlich um tausende von Franken reduziert werden, bei praktisch gleich bleibendem Arbeitsaufwand. Dringend nötig ist eine Kampagne, mit der neue Mitglieder gewonnen werden. Anhand eines Grundlagenpapiers diskutierte der Vorstand Anfang Juli, was dafür getan werden kann. Nicht alle Ideen können angesichts der beschränkten Mittel verwirklicht werden. In einem nächsten Schritt muss deshalb konkretisiert werden, wer zu welchem Zeitpunkt welche Massnahmen ergreift. Sicher wird die Mitgliederwerbung auch ein Thema der Konferenz der Sektionspräsidien Ende Oktober sein, sind es doch die Sektionsvertretungen, die den «Puls der Basis» am besten fühlen… (Juli 2010)

Eine neue Trägerschaft für das Centre pédagogique romand

Um zu Geldern der öffentlichen und halböffentlichen Hand, insbesondere der Loterie Romande, zu kommen, soll das Centre pédagogique romand eine neue Trägerschaft erhalten. Der neue Verein soll im Wesentlichen aus dem SMPV und der SAMP sowie aus Gönnermitgliedern bestehen. Der Zentralvorstand wünscht, dass sowohl die Vereinsstrukturen als auch die entsprechenden Statuten so schlank und unbürokratisch wie irgend möglich gestaltet werden. (Juli 2010)

Diplomprüfungen SMPV/SAMP

Xavier Pfarrer, der schon jetzt Prüfungsleiter der SAMP (Schweizer Akademie für Musik und Musikpädagogik) ist, erhält offiziell ein Mandat als Prüfungsexperte des Zentralvorstands auch für jene Prüfungen, die noch unter das alte Ausbildungssystem des SMPV fallen. Damit hat Pfarrer in einer Übergangsphase die Möglichkeit, Studierende sowohl im bisherigen auslaufenden System als auch in den neuen Bachelor-/Master-Studiengängen zu prüfen und zu bewerten. Ein Kolloquium, also ein Aufnahmeverfahren in den SMPV für musikpädagogisch kompetente Leute, die aus irgendeinem Grund über keinen entsprechenden Diplomabschluss verfügen, kann neu vom SMPV an die SAMP delegiert werden – ein weiterer Puzzlestein in der intensiven Zusammenarbeit des SMPV mit der aus ihm hervorgegangenen musikpädagogischen Akademie. (Juli 2010)

Berufsausbildung: SMPV-Mitgliedschaft künftig nicht für alle Dozierenden zwingend

Lehrkräfte, die SMPV-Studierende unterrichten, mussten bisher als Voraussetzung für ihre Akkreditierung als Berufsausbildnerinnen und Berufsausbildner Mitglieder des SMPV sein. Dies wird sich in Zukunft nicht in jedem einzelnen Fall aufrechterhalten lassen, da in den zukünftigen Studiengängen auch Fächer wie Sprechtechnik oder etwa Lernpsychologie unterrichtet werden, deren Dozentinnen und Dozenten nicht zu einer SMPV-Mitgliedschaft berechtigt sind. Auch ausländische Lehrende insbesondere aus Norditalien, die weder in der Schweiz wohnen noch arbeiten, werden kaum zu einer Mitgliedschaft in unserem Berufsverband gezwungen werden können. Allerdings sollen SMPV-Mitglieder wesentlich tiefere Akkreditierungsgebühren zahlen müssen, sodass sich eine Mitgliedschaft auf jeden Fall lohnt. (Juli 2010)

Wertvolle Inputs von Hildegard Fässler

An seiner Klausursitzung vom Freitag und Samstag, 23./24. April im Tagungszentrum Boldern ob Männedorf am Zürichsee befasste sich der Zentralvorstand des SMPV mit seinem Jahresziel 2010, der Optimierung der Führungsstrukturen in personeller und finanzieller Hinsicht. Da die erfolgreiche Hausvereins-Präsidentin Hildegard Fässler spontan zugesagt hatte, ihn in diesem Vorhaben zu unterstützen, konnten so neben den Positionen der einzelnen Vorstandsmitglieder auch neue Anregungen von aussen in die Beratungen einfliessen. Zwar hat der Hausverein eine andere Mitgliederstruktur als der SMPV, nämlich (eher alternativ ausgerichtete) Hausbesitzer statt Musiklehrkräften. Es zeigte sich aber, dass viele Probleme unabhängig von der inhaltlichen Ausrichtung eines Vereins einander ähnlich sind. Fässler lobte den Geschäftsführer ihres Vereins, berichtete von Dienstleistungen, welche die Zentrale gegen Bezahlung für die Sektionen übernimmt, von der Zusammenarbeit mit kommerziellen und nicht-kommerziellen Partnern, von Vernetzung, Sponsoring und der Fokussierung auf nicht mehr als zwei inhaltliche Themen. Sie verschwieg aber auch die Probleme nicht, die in der Vergangenheit gelöst werden mussten oder noch der Lösung harren. Wichtiger als perfekte Verbandsstrukturen sei insbesondere, dass die richtigen Leute am richtigen Ort zur Stelle seien. Die Vorstandsmitglieder befanden im Anschluss, dass der SMPV im direkten Vergleich in mancher Hinsicht gar nicht so schlecht dastehe. Allerdings: In den letzten Jahren laufen dem Verband die Mitglieder davon, sodass immer weniger Geld für professionelles Arbeiten zur Verfügung steht. Sowohl in den Sektionen als auch auf nationaler Ebene gibt es in den Vorständen personelle Engpässe. Es zeigte sich, dass jene Zentralvorstandsmitglieder, die schon seit mehr als zehn Jahren an der Spitze des SMPV tätig sind, mit dessen Funktionieren ganz zufrieden sind, während die anderen trotz guter Atmosphäre angesichts der hohen Arbeitsbelastung eher frustriert sind und finden, der Vorstand verliere sich zu oft in Detaildiskussionen. Einig waren sich alle, dass die Präsidentin Brigitte Scholl für ihren enormen Einsatz ab dem kommenden Jahr zumindest teilweise finanziell entschädigt werden muss. Ein entsprechender Betrag wird ins Budget 2011 aufgenommen werden. Eine Auslagerung gewisser Aufgaben auf Mandatsbasis soll von Fall zu Fall erfolgen, und den Sektionen soll – ganz nach dem Muster des Hausvereins – angeboten werden, gegen eine kostendeckende Vergütung administrative Arbeiten vom Zentralsekretariat erledigen zu lassen. Eine konkrete Strategie für eine Kampagne zur Gewinnung neuer Mitglieder soll im Herbst der Präsidialkonferenz vorgelegt werden, in der Hoffnung, dass auch die Sektionen sich aktiv an der Mitgliederwerbung beteiligen werden. (Juni 2010)

Termine

Nächste Sitzungen des Zentralvorstands:

10. Dezember 2011

28. Januar 2012

25. Februar 2012

31. März 2012

5. Mai 2012

23. Juni 2012

 

Präsidialkonferenz:

8./9. September 2012 in Tramelan

Delegiertenversammlung:

31. März 2012 in Bern


Der SMPV ist der grösste schweizerische Be­rufs­verband im Bereich Mu­sik und Bildung. Er be­steht aus einem Zentral­verband und 15 re­gio­nalen Sektionen. Er bie­tet seinen Mit­gliedern ein breites Spektrum an Dienstleistungen an und setzt sich für ihre be­ruf­lichen Interessen ein.

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